8 Tipps für die Raumgestaltung mit Tapeten

8 Tipps für die Raumgestaltung mit Tapeten

Tapeten sind aus der Raumgestaltung nicht mehr wegzudenken. Kein anderes Gestaltungselement kann so schnell Räume verändern. Durch die gezielte Auswahl von Mustern und Farben lässt sich nicht nur der Wohnstil in relativ kurzer Zeit verändern, es entstehen auch ganz andere Emotionen, Wahrnehmungen und Empfindungen. Während der klassische Landhausstil für Gemütlichkeit steht, können barocke Tapeten einen Hauch Luxus vermitteln und modernen Tapeten Geradlinigkeit und Minimalismus unterstreichen. Tapeten können aber noch viel mehr. Mit der richtigen Tapeten lassen sich die Proportionen optisch im Raum verändern.

Tipp 1: Der richtige Stil soll es sein

Luxusmöbel wie die berühmten Chippendalemöbel, barocke Möbel oder Möbel aus der Renaissance brauchen den passenden Background. Auch wenn Stilbrüche derzeit IN sind, sollten echte Stilmöbel auch die passenden Tapeten erhalten, damit die Raumgestaltung stimmig ist. Es lässt sich aber auch gut die weiße Ledercouch mit einer klassischen Tapeten kombinieren. Edle Möbel werden durch Luxus-Tapeten gekonnt in Szene gesetzt. Zu Bauernmöbeln gehören unbedingt Landhaustapeten, die den ländlich-gemütlichen Stil unterstreichen. Tapeten aus verschiedenen Kategorien gibt es bei Decowunder Tapeten.

Tipp 2: Farben verändern Räume

Farben bestimmen unser Leben mehr, als wir glauben. Das gilt auch für die heimischen vier Wände. Auch wenn das sterile Weiß immer noch auf vielen Wänden zu sehen ist, immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst wieder für farbige Tapeten. Und das aus gutem Grund: Farben wecken Emotionen und schaffen Stimmungen. Es ist nachgewiesen, dass Räume mit blauen Wänden von uns als kühler empfunden werden als Räume in warmen Farben. Der gefühlte Temperaturunterschied kann bis zu 5°C betragen. Deshalb sollte man sich in Wohnzimmern und anderen Räumen, in denen man sich aufhält, für ein angenehmes Orange, sonniges Gelb oder auch feuriges Rot entscheiden. Auch Erdtöne vermitteln Bodenständigkeit und Gemütlichkeit. Blautöne sollten eher dem Schlafzimmer vorbehalten sein.

Tipp 3: Das richtige Tapetenmuster soll es sein

Mit Tapeten lassen sich leicht ungünstige Grundrisse, Raumhöhen und Lichtverhältnisse optimieren. Senkrechte Streifen und Muster strecken einen Raum und sind besonders für niedrige Räume geeignet. Waagrechte Muster können sehr hohe Räume niedriger erscheinen lassen. Kleine, verspielte Muster können verwinkelte Räume angenehmer gestalten und Ecke und Nischen überspielen. An Tiefe kann ein Raum gewinnen, wenn eine Wand in einer Farbe tapeziert wird, die optisch etwas zurücktritt.

Tipp 4: Die richtige Tapete soll es sein

Tapeten gibt es heute in vielen Ausführungen. Sie reichen von der einfachen Papiertapete bis hin zur hoch-scheuerbeständigen Vliestapete. Je nach Raum sollte man die richtige Tapete wählen. Fürs Kinderzimmer sind Papiertapeten am besten geeignet. In der Küche oder im Badezimmer ist eine Wasser-beständige und scheuerfeste Tapete ideal. Der Flur sollte eine robuste Tapete erhalten. Im Wohnzimmer darf es auch ruhig Seide und Velours sein. Je nach Sonnenlichteinfall sollte auch die Lichtbeständigkeit berücksichtigt werden.

Tipp 5: Vliestapete oder doch Papiertapete?

Das hängt natürlich vom Untergrund ab. Vliestapete ist zwar derzeit der Renner, braucht jedoch einen wirklich guten Untergrund. Da Vliesträger nicht nachgeben, darf die Wand nicht zu uneben sein. Vliestapeten sind also nicht die ultimative Lösung für jede Wand. Besonders in Altbauten kann eine Papiertapete die bessere Lösung sein. Außerdem sollte man bei Vliestapeten unbedingt auf Qualität achten, damit die Vorteile auch wirklich zur Geltung kommen. Billige Tapeten mit einem dünnen Vliesträger lassen sich nämlich nicht trocken von der Wand ziehen und stecken auch beim Thema Rissüberbrückung zurück.

Tipp 6: Der Untergrund muss gut vorbereitet sein

Ob Farbe, Fliesen, Putz oder Tapete – der Untergrund für Tapeten muss gut vorbereitet werden, damit die nachfolgenden Materialien fest und sicher halten. Das ist auch bei Tapete nicht anders. Meist muss man den Untergrund nur einmal reparieren, um dann für lange Zeit gut darauf tapezieren zu können. Unebenheiten, große Risse, Feuchtigkeit, abbröckelnder Putz oder Sinterschichten müssen entfernt werden. Auch wenn einige Tapetenmuster über einen nicht ganz perfekten Untergrund hinwegtäuschen können, früher oder später werden die Mängel dem Tapezierbild schaden. Übrigens bedeutet Untergrund vorbereiten auch, dass die alte Tapete runter kommt.

Tipp 7: Richtig ausmessen ist wichtig

Sehr wichtig ist das korrekte Ausmessen der Räume, damit die Tapete auch reicht. Der Raum wird Wand für Wand ausgemessen. Dabei werden Türen und normale Fenster übermessen. Sie werden nicht aus dem Bedarf herausgerechnet. Lediglich große Panoramatüren und -fenster können abgezogen werden. Der Bedarf kann auch nicht nach Quadratmetern berechnet werden, sondern wird immer aus Raumhöhe und Wandlänge ermittelt. Dabei muss auch der Musterversatz mit einbezogen werden.

Tipp 8: Eine gute Vorbereitung ist schon fast tapeziert

Vor dem Tapezieren gibt es einiges zu tun. Das Werkzeug muss bereit gelegt werden, die Wände werden vorbereitet und die Tapete zugeschnitten. Je exakter all diese Aufgaben ausgeführt werden, desto leichter wird das Tapezieren. Zur Vorbereitung gehört natürlich auch das Anrühren des Kleisters. Hier werden die meisten Fehler gemacht. Kleister sollte immer nach den Vorgaben des Herstellers angerührt werden. Scheinbar kleine Abweichungen wie die Verwendung von warmen statt kaltem Wasser, können dem Kleister die Klebekraft nehmen. So vorbereitet werden die Tapezierarbeiten sicher gelingen und der Wohnraum wird das passende Flair erhalten. Mit Tapeten entstehen schnell wundervolle Räume, in dem man sich wohlfühlt.

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