Hamburg: In Deutschlands Norden – nordisch eingerichtet

Hamburg: In Deutschlands Norden – nordisch eingerichtet

Hamburg ist eine norddeutsche Metropole, eine weltoffene Stadt mit direktem Zugang zum Meer. Der Name der Stadt Hamburg steht als Synonym sowohl für Kulturenvielfalt, Geschichte, Immigration, sowie auch Emigration.

Wer in Hamburg wohnt, kennt die andere Facette des Lebens dort: das feuchtkalte Wetter, den frostigen Wind, insbesondere in den Wintermonaten, wenn der Himmel bewölkt ist und die Sonnenstrahlen sich mühselig durch die Wolkendecke quälen. Insbesondere im Winter macht sich das feuchte-kalte Klima Hamburgs – aufgrund der Nähe zum Wasser von hoher Luftfeuchtigkeit geprägt – in seiner unangenehmen Weise bemerkbar, denn die vielen verschiedenen Arme der Elbe und Alster, die die Stadt durchziehen, sowie die nahegelegene Nordsee verstärken das Kältegefühl in jedem Winkel der Stadt.

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Wer dort wohnt weiß, dass es in fast jeder Wohnung in den Wintermonaten den ganzen Tag trübe und düster ist. Da sehnt man sich nach Helligkeit, Gemütlichkeit, warmen Füßen und einem heißen Getränk.

Auch die skandinavischen Länder liegen in unmittelbarer Nähe zum Wasser, der Nordsee, der Ostsee oder dem Atlantik, und auch dort sind insbesondere in den Wintermonaten – ähnlich wie in Hamburg – Kälte und Lichtmangel Dauergast in den Stuben der Dänen, Schweden und Norweger.

Wenn also die Lichtverhältnisse draußen wenig hergeben, bietet es sich an, dem Dunkel drinnen durch Helligkeit entgegenzuwirken, damit man in seinen eigenen vier Wänden ein Mindestmaß an Leichtigkeit und Wohligkeit erhält. Die Skandinavier haben hier `den Bogen raus´.
Was spricht also dagegen, sich den skandinavischen Wohnstil, neudeutsch auch Skandi-Style genannt, genauer anzuschauen.

Merkmale, die den Skandi-Style hauptsächlich ausmachen

Skandinavien ist groß und so gibt es regionale Unterschiede in Sachen skandinavischen Wohnstils. Man orientiert sich primär an folgenden skandinavischen Ländern:
Dänemark, Schweden und Norwegen.

  • Dänemark folgt dem Hygge-Stil (siehe Meik Wikinger: „Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“, erschienen 2016). Dieser Stil zeichnet sich durch eine besonders gemütliche Einrichtung aus: Naturmaterialien wie Massivholz, Felle, weiche Teppiche mit langem Flor und flauschige, grobmaschige Decken verströmen Behaglichkeit.
  • In Schweden ist der Skandi-Style ähnlich ausgelegt, allerdings nicht mehr ganz so opulent kuschelig, sondern insgesamt reduzierter. Er setzt statt dessen mehr auf Dekoration, helle Farben und Pastelltöne, die fast pudrig anmuten.
  • Der norwegische Stil ist im Vergleich zu den beiden bereits genannten Stilvarianten noch nüchterner und minimalistischer, ja fast schon puristisch zu verstehen.

Gemeinsame Elemente des dänischen, schwedischen und norwegischen Skandi-Styles sind insgesamt

  • helle Farben an den Wänden, die eine maximale Helligkeit im Wohnraum bieten und die kalten dunklen Winter erträglich machen.
  • helle Naturhölzer, ob Kiefer, Esche Birke oder Fichte, die wenn sie lasiert sind, urwüchsig wirken und die natürliche Maserung des Holzes erkennen lassen oder die, wenn hell gestrichen, Licht verströmen;
  • viel Holz, denn Holz wirkt nicht nur warm und beruhigt durch seine natürliche Farbe. In Studien fand man zudem heraus, dass mit Naturholzmöbeln ausgestattete Wohnräume Stress reduzierend wirken (siehe: Ph.D Marjut Wallenius, Universität Tampere). Dazu kommt, dass Holz Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt und sich ein hoher Holzanteil so positiv auf das Raumklima auswirkt.

Gestaltung der einzelnen Möbelstücke

  • Kommoden und Kleiderschränke sind in ihrer Form eher schlicht gehalten, haben eine klare Linienführung. Sie wirken durch ihre schnörkellose und funktionelle Form beruhigend.
  • Sessel und Sofas stehen üblicherweise auf zarten, schlanken Füßen und geben dem Raum eine gewisse Leichtigkeit. Die Formen der Sitzmöbel folgen ihrer Funktion und deren Bezüge sind üblicherweise in hellen Pastelltönen wie sandfarben, taubenblau, dezentem Rosé oder hellgrau gehalten.
    Durch die hellen, zurückgenommenen Farben und Formen ließe sich beispielsweise in einem solchen Ambiente ein Statement-Piece aus dunklem Holz mit auffälliger Schnitzarbeit und ausgefallenem Design wunderbar in Szene setzen.

Es besteht darüber hinaus im skandinavischen Stil ein Hang zur Funktionalität, sei es, dass zusätzlicher Stauraum geschaffen wird oder bei Bedarf eine zusätzliche Arbeitsplatte eingefügt oder Stühle und Tischflächen weggeklappt werden können.

Wohnaccessoires

  • Lampen, Laternen und Kerzen, die teils im Gegensatz zum Mobiliar auch gerne einmal auffällige Formen und Farben haben, spenden Wärme und verströmen Behaglichkeit und setzen farbliche Akzente.
  • Farbliche Akzente werden darüber hinaus auch gesetzt durch bunte Glaskaraffen, Kerzenhalter, Bilderrahmen, aber auch durch bunte Textilien mit Drucken, die natürliche Elemente abbilden, wie beispielsweise Beeren, Blätter, Blüten oder heimische Tiere, wie Rehe oder Füchse.
  • Langlebige, praktische Wohn-Accessoires unterstreichen den für den Skandi-Style typischen Hang zum urwüchsigem, traditionellen und bodenständigen Stil.
  • Handgearbeitete Textilien, ob grobmaschig gestrickte Decken, gewebte Teppiche oder Schaffelle wärmen nicht nur die Füße, sondern laden ein zum Entspannen und Wohlfühlen.

All diese, dem Skandi-Style typischen Merkmale, sind insbesondere in Hamburg eine willkommene Alternative, dem Wohnambiente ein Mehr an Helligkeit, wohnlicher Wärme und Wohlfühlfaktor zu vermitteln.
Abrunden lässt sich dieses natürliche, urwüchsige und traditionelle Wohn- und Wohlfühlambiente – auch und insbesondere in Hamburg – durch selbst gesammelte, zarte Wiesenkräuter in einer Glasvase, oder kleine Tannenzapfen oder Zweige in einer Schale, die so eine wunderbare Ergänzung zu den von der Natur inspirierten Formen und Farben sind

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