Terrasse gestalten, Unkraut frei

Terrasse gestalten, Unkraut frei

Wer Besitzer eines Gartens ist, der will sich so oft wie möglich dort auch aufhalten. Das ist vor allem in den Sommermonaten der Fall. In dieser Zeit ist es möglich, viele in der Wohnung stattfindende Tätigkeiten nach draußen zu verlegen. Am besten dazu eignen sich dafür nahe am Haus befindliche Sitzmöbel.
Was eignet dafür besser als eine Terrasse, ausgestattet mit Pflaster als Untergrund, frei von Unkraut und in unmittelbarer Nähe am Haus gelegen. Genau genommen kann man sagen, die Terrasse ist das Wohnzimmer an der frischen Luft.
Ein großflächig angelegtes Wohnzimmer im Freien hat einen direkten Zugang zu Wohnraum oder Küche und sollte möglichst in südlicher Richtung angelegt werden. Großartig wenn man an diesem Platz der Erholung und Entspannung einen Überblick über den Garten hat.

Tipps und Ideen für Terrassengestaltung

In südlicher Richtung angelegt, heizt sich diese Region im Hochsommer stark auf. Hierzu bieten Markisen, Sonnensegel oder Sonnenschirme guten Schutz.
Wer es natürlich mag, der errichtet eine an die Hauswand angelehnte Pergola, bietet Schutz vor fast jeder Art Witterung.

Gestalten lässt sich so ein Platz mit Kübelpflanzen, Sichtschutzwand sowie Zierteich. Untergliedert in mehrere Teile ist dieser Bereich ein Hingucker.
Sichtschutz und Windschutz kann erreicht werden durch Holzwände, Hecken und Spaliere. Ist ausreichend Platz vorhanden, macht es Sinn Platz zum Frühstücken oder Sonnenbaden einzurichten. Am besten an der Ostseite fürs Frühstück, an der Westseite den Sonnenuntergang betrachten.
Der Ideen und Fantasien, solch einen Bereich zu bauen und zu gestalten, sind bezüglich der Umsetzung keine Grenzen gesetzt.

Terrassenbeläge Gestaltung

Wer einen nahtlosen Übergang vom Wohnzimmer nach draußen erreichen will, der wählt dieselben Steine, Beläge. Die zum Bau eines solchen Bereiches meist verwendeten Werkstoffe sind:

– Natursteinplatten, vornehm und lange haltbar. Als Materialien kommen meist Granit, Schiefer oder Marmor zum Einsatz. Der Belag muss im Außenbereich frostsicher sein.
Um die Fugen zwischen den Werkstoffen frei von Unkraut zu halten, empfiehlt sich die Verwendung von Pflasterfugenmörtel.

– Betonsteinplatten sind billiger als die meisten anderen eingesetzten Materialien. Es gibt sie in verschiedenen Farben, Formen und Oberflächen.

– Natursteinpflaster ist griffig, haltbar und lässt Wasser problemlos versickern. Der Nachteil ist die Unebenheit dieses Materials, Sitzmöbel sind wacklig und bleiben in den Fugen oft stecken. Plätze werden oft kreisrund oder halbrund gestaltet, ist zeitlos und immer modern.

– Billige Variante von Natursteinpflaster ist das Betonpflaster. Zudem lassen sich diese Platten wesentlich leichter auslegen, dass dieser Stein gleichmäßiger eben ist. Erhältlich in unterschiedlichen Farben und Oberflächenstrukturen.

– Klinkerpflaster sieht rustikaler aus und macht sich gut in ländlichen Gegenden. Gut kombinierbar mit Pflaster und gut in verschiedenen Mustern zu verlegen. Quadratische Pflaster lassen den Bereich größer erscheinen.

– Holzdecks werden bevorzugt für naturnahe Gärten verwendet und stellen eine preiswerte Alternative zu anderen Materialien dar. Vor allem vorteilhaft, wenn der Bereich als Deck über einen Teich benutzt wird.



– Holzpflaster werden angeboten als Rundholz- oder Kantholzpflaster. Erhältlich in unterschiedlichen Größen, Formen und Mustern. Möglichst an trockenen Stellen auslegen, ansonsten werden sie faulig, rutschig und locken Algen an.

Einbau Terrassenbeläge

Vorab muss im Garten ein gerader Untergrund geschaffen werden. Diese Stellen vor der Verlegung mit feinem Kies begradigen. Anschließend kann mit dem Auslegen der einzelnen Platten begonnen werden. Der Unterbau einer Terrasse ist enorm wichtig den dieser ist die Basis. Als Werkzeug sollte ein Gummihammer vorhanden sein um die Platten bei der Bearbeitung nicht zu beschädigen. Es sollte jede Platte auf Sand gesetzt und mit dem Gummihammer festgeklopft werden. Mit der Zeit bekommt man das richtige Gefühl zu dieser Art Arbeit und die Montage läuft schneller von der Hand. Die zwischen den Platten entstandenen Fugen können mit einem Pflastermörtel ausgefüllt werden, dieser gebietet unerwünschten Pflanzen Einhalt und beschert den Platten festen Halt. Am einfachsten erledigt man diese Tätigkeit mit dem Mainbrick Pflasterfugenmörtel dieser Pflastermörtel lässt sich einfach mit Wasser in die Fugen einschlämmen. Steine vornässen Fugenmörtel auf die Fläche geben und mit einem Besen und Wasser den Pflasterfugenmörtel in die Fugen einschieben. 

Entscheidet man sich mit Holzpflaster zu bauen macht es Sinn, diesen Einbau einen Fachmann zu überlassen. Ist die Terrasse fertig, steht einem gemütlichen Wohnen im Freien nichts mehr im Wege.

Fazit: Dieser Bereich ist für viele Benutzer ein Platz der Erholung und Entspannung. Grund genug, solch einen Platz möglichst hinter dem Haus zu platzieren.

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