ZBike 2.0 von ZYCLE: vernetztes Radtraining für zu Hause

ZBike 2.0 von ZYCLE: vernetztes Radtraining für zu Hause

Ein geplanter Trainingsblock braucht einen Anfang, eine Belastungsphase und einen passenden Abschluss. Zu Hause lässt sich dieser Ablauf mit einer Trainingsanwendung vorbereiten. Damit aus den Vorgaben auf dem Bildschirm eine konkrete Einheit wird, muss das Fahrrad die Informationen aufnehmen und in Widerstand umsetzen können.

Die ZBike 2.0 von ZYCLE verbindet dafür automatische Magnetbremse, elektronische Gangwahl und Trainingsdaten. Das in Spanien gefertigte Indoor-Bike richtet sich an Radsportler ebenso wie an Fitnessbegeisterte. Sein starrer Antrieb sorgt für die durchgehende Tretbewegung eines Fixed-Gear-Bikes, während die Verbindung zu kompatibler Software unterschiedliche Trainingsformen ermöglicht.

Den Trainingsverlauf an den Pedalen spüren

Bei einer virtuellen Strecke liefert die Anwendung Informationen über den Verlauf. Die ZBike 2.0 kann ihren Widerstand automatisch an die empfangenen Vorgaben anpassen. Ein anspruchsvollerer Abschnitt zeigt sich dadurch auch in der Belastung beim Treten. Der Fahrer folgt dem Bildschirm und erhält zugleich eine Rückmeldung über die Pedale.

Für die eigene Gangwahl stehen 15 virtuelle Gänge zur Verfügung. Das System simuliert einen Antrieb mit einem Kettenblatt und wird über beleuchtete Tasten am Lenker bedient. Wenn auf der virtuellen Strecke eine Steigung beginnt, kann der Fahrer einen anderen Gang wählen und seine Trittfrequenz entsprechend ausrichten.

Automatische Widerstandsregelung und Gangwahl übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Die Software gibt den Verlauf vor, während die Tasten dem Fahrer einen direkten Eingriff ermöglichen. So bleibt er während einer simulierten Fahrt aktiv an der Gestaltung seines Tretens beteiligt, anstatt nur einer Anzeige zu folgen.

Die ZBike 2.0 behält bei diesen Anwendungen ihr Fixed-Gear-Prinzip bei. Die Tretbewegung bleibt an den Antrieb gekoppelt. Dieses mechanische Verhalten gehört zum Modell und unterscheidet sich von einem Indoor-Bike mit Freilauf. Wer verschiedene Geräte vergleicht, kann damit auch die gewünschte Art des Pedalierens berücksichtigen.

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Watt und Trittfrequenz als Orientierung

Das Bike stellt Leistungs-, Trittfrequenz- und Geschwindigkeitsdaten bereit. Für die Leistungsschätzung nennt ZYCLE eine Genauigkeit von ±2 Prozent. Die Wattzahl beschreibt die aufgebrachte Leistung, die Trittfrequenz dagegen die Geschwindigkeit der Pedalbewegung. Beide Werte gemeinsam machen den Verlauf eines Belastungsblocks besser nachvollziehbar.

Bei einer Einheit mit mehreren Intervallen lässt sich beispielsweise beobachten, ob die vorgesehene Intensität gehalten wird. In der anschließenden Entlastungsphase verändert sich die Aufgabe. Die Daten helfen dabei, diese Abschnitte voneinander zu unterscheiden und die Vorgaben des gewählten Programms während der Fahrt im Blick zu behalten.

Der Hersteller gibt eine maximale Leistung von 2.000 Watt bei 120 Umdrehungen pro Minute an. Diese Zahl beschreibt eine technische Kapazität und kein Ziel für jede Trainingseinheit. Im Alltag kommt es darauf an, wie sich der verfügbare Widerstand für den geplanten Ablauf nutzen lässt, vom Einrollen bis zum letzten Arbeitsblock.

Das passende digitale Umfeld wählen

Die drahtlose Kommunikation erfolgt über ANT+ und Bluetooth, einschließlich des FTMS-Protokolls für Fitnessgeräte. Damit lässt sich die ZBike 2.0 mit kompatiblen Geräten und Trainingsanwendungen verbinden. Welche Funktionen genutzt werden können, hängt von der gewählten Kombination aus Software, Endgerät und Verbindung ab.

Eine virtuelle Ausfahrt setzt andere Schwerpunkte als ein angeleiteter Fitnesskurs. Im ersten Fall kann der Streckenverlauf den Rhythmus bestimmen, im zweiten der Aufbau des Kurses. Das Fahrrad bietet für beide Nutzungsrichtungen eine gemeinsame Grundlage. Vor dem Start wird festgelegt, welche Anwendung die Einheit begleiten soll.

Ein USB-Ladeanschluss ermöglicht es, ein Smartphone oder Tablet während des Trainings mit Strom zu versorgen. Das ist besonders dann praktisch, wenn dieses Gerät den Ablauf und die Trainingswerte anzeigt. Die Stromversorgung gehört damit zur Vorbereitung des Trainingsplatzes, ebenso wie eine gut einsehbare Position des Bildschirms.

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Eine Einstellung für den nächsten Einsatz

Der V-förmige Rahmen bietet Einstellmöglichkeiten für Sattel und Lenker. Die Kontaktpunkte lassen sich vor der Fahrt auf den jeweiligen Nutzer abstimmen. Wird das Bike von mehreren Personen verwendet, gehört das Wiederherstellen der eigenen Position zum Wechsel zwischen den Einheiten.

Im Antrieb arbeitet ein Poly-V-Riemen, der auf eine geringe Geräuschentwicklung der Kraftübertragung ausgelegt ist. Für den Einsatz zu Hause ergänzt diese Eigenschaft die Fragen nach Standort, Boden und verfügbarer Bewegungsfläche. Wie angenehm sich ein Trainingsplatz nutzen lässt, ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser praktischen Details.

Die ZBike 2.0 führt damit die Vorbereitung und die Durchführung einer Einheit zusammen. Die Position wird eingestellt, die Anwendung verbunden und der geplante Ablauf gestartet. Während der Fahrt liefern Widerstand, Gangwahl und Messwerte die jeweiligen Bezugspunkte. Das vernetzte Training bekommt so einen konkreten Rahmen, der sich bei der nächsten Einheit wieder nutzen lässt.

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