Einrichtungsberatung und Raumgestaltung
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Selber Nähen Teil 2 – Gardinen

Das Selbernähen der Gardinen bringt viele Vorteile. Man kann die Farben der Wohnung aufgreifen und muss nicht lange nach passenden Gardinen suchen. Die Gardinen sollen ja nicht nur farblich auf die übrigen Deko Ideen der Wohnung abgestimmt sein, sie müssen ja auch in der Länge und Breite passen. Wer besondere Vorstellungen hat, kommt am Selber Nähen praktisch nicht vorbei. Und man spart noch eine Menge Geld, denn qualitativ hochwertige Gardinen sind nicht billig.

(CC BY 2.0) von erix! – flickr.com

Den Stoff zuschneiden

Man misst also die gewünschte Länge aus und gibt unten einen doppelten Saum zu. Der sollte nicht zu knapp sein, damit die Gardine nachher schön fällt. Man rechnet für den Saum ungefähr 10 cm Breite, doppelt eingeschlagen wären das also 20 cm zusätzlicher Stoff für den Saum. Bei dünnem Stoff kann man eventuell für einen besseren Fall ein Bleiband in den Saum einarbeiten. Oben braucht man nur einen kleinen Saum, da hier das Kräuselband aufgenäht wird. Mit diesem dann man den Gardinen später kräuseln, indem man die eingearbeiteten Fäden zusammenzieht. Die Gardinen in der gewünschten Länge zuschneiden. Die Breite ergibt sich aus der Stoffbreite, in der Regel 140 cm. Falls man breitere Gardinen braucht, muss man mehrere Bahnen aneinandersetzen.

Das Nähen der Gardinen

Das Nähen von Gardinen wirklich nicht schwer und kann eigentlich von jedem bewältigt werden. Man muss nur gerade Nähte mit der Nähmaschine nähen können. Und das hat auch ein absoluter Anfänger an einem Abend erlernt. Zu nähen sind nur der untere und der obere Saum. Bei dünnem Stoff kann man eventuell für einen besseren Fall ein Bleiband in den Saum einarbeiten. Oben braucht man nur einen kleinen Saum da hier das Kräuselband eingenäht wird. Mit diesem dann man die Gardinen später kräuseln, indem man die eingearbeiteten Fäden zusammenzieht. Dann setzt man die zur Gardinenschiene passenden Röllchen ein. Hierfür hat das Gardinenband extra eingearbeitete Schlaufen. Alternativ näht man die Gardinen mit großen Schlaufen und zieht sie über eine Gardinenstange.

Stoffreste verwenden

Für eine Gardine kann man eigentlich jeden Stoff verwenden der einem gefällt, es muss nicht extra Gardinenstoff sein. Sehr hübsch sieht es aus, wenn man aus dem gleichen Stoff auch Kissen und Tischdecken näht.

Juni 3, 2013   No Comments

Selber Nähen Teil 1 – Kissen

Sehr hübsch wirkt eine Wohnung im schwedischen Flair mit rustikalen Möbeln aus Birke, die man mit passenden Textilien stilvoll gestalten kann. Natürlich dürfen Kissen in einer Einrichtung nicht fehlen, sie verbreiten Gemütlichkeit und machen eine Couch oder einen Sessel erst bequem. Auch die meisten Stühle vertragen eine Polsterung mit Kissen, damit man bequemer sitzt. Die Kissen selber zu nähen ist sehr lohnend. Man kann die Stoffe passend aussuchen und es ist nicht allzu schwer, ein Kissen zu nähen. Man braucht nur gerade Nähte auf der Nähmaschine nähen zu können, um ein einfaches Kissen zu nähen.

Stoff zuschneiden

Hat man den passenden Stoff gefunden, schneidet man passend zum Inlett, das man in der Regel fertig kauft, zu. Das Füllkissen kann mit Federn, Schaumstoff oder Synthetik gefüllt sein. Man misst das Kissen aus, eine Standardgröße ist zum Beispiel 40 cm mal 40 cm. Dann rechnet man ringsherum 5 cm für die Nähte. Nun muss man nur noch die Seitennähte nähen und über den Verschluss nachdenken.

Verschiedene Verschlüsse

Fertigt man einen Hotelverschluss, muss man den Stoff auf der Rückseite ca. 10 cm überlappen lassen. Das Füllkissen wird dann einfach eingesteckt. Etwas komplizierter zu nähen ist ein Reißverschluss, aber mit einiger Übung auch kein Problem. Sehr schön wirkt auch ein Verschluss mit Knöpfen, der dann zugleich Zierde ist. Man kann das Kissen auch an allen Seiten zunähen, dann lässt es sich allerdings zum Waschen nicht abnehmen. Eine Alternative sind Schleifenbänder, mit denen die offene Seite des Kissens zusammen gebunden wird. Hierbei wird der andersfarbige Innenkissenbezug sichtbar und dient als zusätzlicher Blickfang.

Verschiedene Formen

Gerade beim selber nähen hat man den Vorteil, dass man die Kissen in den verschiedensten Größen anfertigen kann. Eine Sammlung von Kissen in verschiedenen Größen und Formen machen jeden Raum wohnlich und verbreiten Gemütlichkeit. Sehr hübsch wirken verschiedene Kissen die aber farblich und im Muster aufeinander abgestimmt sind. Mit einiger Übung dürfte auch ein rundes Kissen kein Problem sein. Man kann auch in die Seiten naht eine Rüsche einarbeiten oder das Kissen noch mit Spitze verzieren. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Und wenn man selber näht, wird auch eine große Kissensammlung nicht allzu teuer.

Und so näht man sich ein Kissen mit Reißverschluss:

Mai 17, 2013   1 Comment

Nähen die Kunst der selbstgemachten Dekoration

Wer sein zu Hause mit selbstgemachter Dekoration verschönern möchte, der kann durch das Nähen von Kissen oder Gardinen sehr schöne Hingucker zaubern. Denn Nähen ist nicht nur die Kunst individuelle Kleidungsstücke zu schaffen, sondern auch das Kreieren von einzigartigen Deko Accessoires.

(CC BY 2.0) von steffenz – flickr

Durch das Nähen von Einrichtungsaccessoires kann man nicht nur seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen, sondern nach persönlichem Geschmack seine Wohnung dekorieren. Des Weiteren hat das Selbernähen von Kissen beispielsweise den Vorteil, dass man die Stoffe, Farben und Muster passend aufeinander abstimmen kann.
In einem Stoffladen findet man ein riesiges Sortiment an Stoffen an aller Art und aus aller Welt, die man miteinander kombinieren und aus denen man eindrucksvolle Wohnaccessoires nähen kann.

Je nach Stil der Wohnung kann man so die passenden Deko Accessoires nähen. Das Tolle am Nähen ist außerdem, dass man beispielsweise für die Gardinen den Stoff aussuchen kann und aus dem gleichen Stoff auch Kissenbezüge herstellen kann.
Auch das Nähen von dekorativen Tischdecken macht nicht nur sehr viel Spaß, sondern ist ein künstlerisches Hobby. Ob im orientalischen Stil mit feinen Ornamenten oder im romantischen Look mit Floralmuster, die selbstgenähten Wohnaccessoires lassen sich je nach persönlichem Geschmack einfach herstellen. Außerdem kann man durch das Nähen auch wunderschöne Überwürfe für das Sofa schaffen und so die Wohnlandschaft durch neue Farben und Muster verändern und traumhaft gestalten. Des Weiteren lassen sich die Stoffe auch je nach Jahreszeit abstimmen.

Selbstgemachte Wohnaccessoires sind nicht nur für den Eigengebrauch sehr gut geeignet, sondern sind auch eine hübsche Geschenkidee. Ein selbstgenähter Kissenbezug ist somit ein sehr persönliches und individuelles Geschenk, das dem Beschenkten viel Freude machen wird.
Das einzige, was man zum Nähen braucht, ist eine gute Nähmaschine, ein schöner Stoff, die Liebe zur Handarbeit und ein bisschen Zeit. Man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und kann so außergewöhnliche Resultate hervor bringen, die die Gäste bewundern werden.

April 24, 2013   No Comments