Einrichtungsberatung und Raumgestaltung
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Category — Wandgestaltung

Wände streichen Teil 2 – Tapezieren

Wer die richtige Wanddekoration für ein Zimmer sucht, der kann sich unter anderem für eine Fototapete entscheiden. Hierbei handelt es sich um einen Wandbelag, der beispielsweise ein schönes Bild von einer ansprechenden Landschaft zeigt. Auf der anderen Seite kann die Wand aber auch tapeziert und dann gestrichen werden. Wer die Wand streichen möchte sollte jedoch keine Fototapete verwenden, sondern eher eine herkömmliche Raufasertapete benutzten. Diese ist nicht nur leichter anzubringen als die Fototapete, sondern kann auch besser gestrichen werden.

Michael Wolf – Fotolia

Die Eigenschaften der Raufasertapete

Bei der Raufasertapete handelt es sich um einen Wandbelag, der im Grunde aus drei Schichten besteht. Hierzu zählt die Trägerschicht aus Papier, die mit Leim an die Wand geklebt wird. Auf dieser Trägersicht befinden sich kleine Holzspäne, die die Struktur der Tapete ausmachen. Je nachdem um was für eine Raufasertapete es sich handelt, können diese Späne kleiner oder größer ausfallen. Über dieser Schicht aus Holzspänen befindet sich dann das Obermaterial, das ebenfalls aus Papier besteht.
Durch die Struktur der Raufasertapete können sehr gut kleine Unebenheiten auf der Wand ausgeglichen werden. Dies bedeutet wiederum, dass die Wand vor dem Tapezieren nicht so intensiv vorbereitet werden muss. Weiterhin verzeiht dieser Wandbelang auch kleinere Fehler beim Tapezieren, dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Wand nachher noch gestrichen werden soll.

Das Tapezieren eines ganzen Zimmers

Um das Tapezieren richtig durchführen zu können, sollte zuerst einmal die Wand abgeschliffen werden, sodass diese vollkommen eben ist. Als Nächstes sollten dann die ganzen Bahnen für das jeweilige Zimmer grob zugeschnitten werden, sodass oben und unten jeweils knapp 3 Zentimeter überstehen. Nun können bis zu 4 Bahnen der Tapete mit dem passenden Leim eingepinselt werden, der mindestens 5 Minuten einziehen sollte. Zum Einziehen des Leims können die Bahnen gefaltet werden (Klebeseite auf Klebeseite). Nach der Wartezeit kann die erste Bahn an die Wand gebracht werden, wobei in einer Ecke begonnen werden sollte, um die Tapetenbahn gerade ausrichten zu können. Der Tapetenrest, der oben und unten übersteht, sollte anschließend genau mit einem Messer oder einer Schere abgeschnitten werden, um die Bahn an die Decke und den Boden anzupassen. Alle folgenden Bahnen können dann genauso an diese erste Tapetenbahn angeklebt werden.

Juni 10, 2013   1 Comment

Wand aus Teppich

(CC BY 2.0) by rosmary – flickr.com

Teppiche dämpfen den Trittschall am Boden erheblich und machen es angenehm, darauf zu gehen. Teppiche erfüllen ihren Zweck auch als Auflage für kleine Tische, auf denen das Geschirr nicht klappern soll und keine Spuren hinterlässt. Teppiche sind nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch behaglich als Wandverkleidung. So werden sie weich, so kann man sich das Wände streichen sparen, und es mindert die Verletzungsgefahr. Eine Wand aus Teppich fordert förmlich zum Anlehnen heraus, sie kann bei Bedarf mit dem Sauger behandelt werden, anstatt neue Farbe aufzutragen, Teppiche an den Wänden verleihen dem Zuhause einen wohnlichen Charakter. Eine Wand aus Teppich kann niemals kahl sein, sie braucht auch nicht dekoriert zu werden. Diesen Anspruch erfüllt der Teppich auf zuvorkommende Weise.

Gemütlichkeit im Hintergrund

Teppiche als Wandverkleidung in Wüstengegenden dienen anderen Zwecken, in Mitteleuropa aber reicht es völlig aus, diese Art der Wandverkleidung etwa auf die Stirnseite zu beschränken. So gewinnt der Raum einen unverwechselbaren Charakter, die Teppichwand wird zum zentralen Versammlungspunkt, an dem sich Gemütlichkeit ausbreitet. Mit dem Teppich als Hintergrund werden Gespräche angenehmer und vertraulicher. Am Kopfende des Bettes bietet ein Teppich willkommene Gelegenheit zum bequemen Zurücklehnen, er strahlt eine Wärme und eine Art von Flauschigkeit aus, die eine Tapete niemals bieten könnte, auch wenn sie noch so aufwendig gestaltet ist. Nichts ist weicher als ein Teppich an der Wand, nichts gibt mehr Halt, wenn der gewünscht ist, nichts macht die Wand anziehender.

Gedämpfte Geräuschkulisse

Wer einen Teppich an der Wand gewahrt, der fühlt sich herzlich empfangen. Er sieht auf den ersten Blick, dass ihn hier Zärtlichkeit erwartet, nicht etwa kühler Abstand. An eine Wand, die mit einem Teppich bestückt ist, kann man auch ruhig klopfen, wenn es nötig ist, ohne dass die Nachbarn gleich aufgeschreckt werden. Als Schalldämmung ist eine Teppichwand von unschätzbarem Wert. Sie schluckt das laute Wort, sie schluckt auch die Geräusche, die aus dem Raum nach außen dringen, wenn das geraten erscheint. Eine Wand aus Teppich weist im Grunde derart viele Vorteile auf, dass es schwerfällt, überhaupt darauf zu verzichten. Eigentlich sollte jede Wohnung eine Wand oder auch mehrere Wände aus Teppich besitzen.

April 17, 2013   No Comments

Die Wirkung der Farben – Wohnung streichen

Scanrail – Fotolia

Wer seine weißen Wände satt hat, sollte sich einmal Gedanken über die farbige Neugestaltung der Wohnung machen. Interessant ist auch die Wirkung von Farben auf die Psyche. Farbige Wände gestalten macht Spaß. Man kann kreativ tätig werden und bekommt eine originell gestaltete Wohnumgebung, weg vom nichts sagenden weißen Einerlei.
Welche Farben man verwendet, sollte man sich vorher genau überlegen. Man wird ja nicht alle Tage seine Wohnung neu streichen wollen. So sollte man sicher sein, dass die gewählten Farben einem auf Dauer gefallen und auch mit der übrigen Einrichtung harmonieren.

Eine Wohnung in Pastell

Gut bedient ist man meistens mit den zurückhaltenden Pastelltönen. Sie passen praktisch zu allem und harmonieren mit Holzfarben, aber auch mit weißen Möbeln. Pastellfarben passen zu allen Stilrichtungen, egal ob modern oder antik. Hellblau, Hellgrün, Türkis, Rosa und Lila sind die Renner. Man hat es farbig, aber doch hell. Wie wäre es, wenn Sie jedes Zimmer in einer anderen Pastellfarbe streichen? So hat man immer Abwechslung und es wird nicht langweilig, auch nicht beim Streichen.

Wirkung der Farben auf die Stimmung

Gelb soll eine aufmunternde Wirkung haben. Wahrscheinlich, weil es an eine sonnigen Tag erinnert. Dagegen wirkt Schwarz eher niederdrückend und Personen die zu Depressionen neigen, sind damit eher schlecht bedient. Rot wirkt aufrüttelnd und ist nichts für Leute die jähzornig sind, die sollten eher zu Blau greifen, das wirkt kühl und regt zum Denken an. Grüne Farbtöne wirken sehr beruhigend, wie ein Aufenthalt im Wald oder allgemein unter grünen Bäumen. Braun gehört auch zu den Erdtönen und vermittelt Geborgenheit.

Akzente setzen

Wenn ein ganzes Zimmer in kräftigem Rot vielleicht zuviel ist, aber man die Farbe mag und sie gerne in der Wohnung hätte, kann man über eine einzelne Wand in der Farbe nachdenken. Oder farbige Absätze gestalten, so wirken auch kleine Zimmer in Altbauten mit hohen Decken besser. Sehr schön ist auch ein kleines Badezimmer oder eine kleine Küche in einer ganz kräftigen Farbe wie Rot oder Marineblau. So wird auch ein winziger Raum zu etwas ganz Besonderem, auch wenn er dadurch noch kleiner wirkt.

März 13, 2013   No Comments

Instrumente als Raumdekoration

Musikinstrumente können selbst dann noch einen nützlichen Zweck erfüllen, wenn sie keine Musik mehr machen können. Als Wanddekoration sorgen sie für einen einzigartigen Flair, der jedem Raum etwas ganz besonderes verleiht. Eine stillvolle Mischung aus Instrumenten und der Umgebung macht einen guten Eindruck bei Besuchern.

(CC BY 2.0) von cogdogblog – flickr.com

Welche Instrumente sind für die Wände geeignet?
Grundsätzlich alles, was mit der Hand gespielt werden kann. Gitarren sind natürlich die beliebtesten Instrumente, denn sie sind am häufigsten zu finden. Aber auch etwas ausgefallenere Instrumente, wie der Dudelsack machen sich an der Wand sehr gut, ohne dass man selbst als exzentrisch gilt. Es ist im wesentlichen eine Sache des Geschmacks, was man sich an die Wand hängen möchte. Günstig ist es aber, wenn das Instrument zum Raumbild passt. Wie fast immer, wenn es um Dekorationen geht, ist aber alles erlaubt, was dem eigenen Auge zusagt.

Wo bekommt man die Instrumente her?
Wer kein altes Instrument zu Hause hat, er findet günstige Instrumente auch auf Flohmärkten. Viele Menschen versuchen alte Geräte loszuwerden, mit denen sie selbst nichts mehr anfangen können oder die zu kaputt sind, als das sie sich noch spielen lassen würden. Auch Antiquitätengeschäfte sind eine gute Adresse. Immerhin müssen die Instrumente ja nicht mehr funktionstüchtig sein. Auch Online einkaufen kann sich lohnen. Hier gibt es meist die größere Auswahl. Es gibt auch Seiten, die sich direkt auf musikalische Dekoration spezialisiert haben, z.B. thomann bietet Gitarren zur Dekoration an.

Wie lassen sich Instrumente an die Wand anbringen?
Einfach nur an die Wand nageln sieht allenfalls in einem Jugendzimmer gut aus. Aber ansonsten müssen die Instrumente schon auf irgendeine Art in die Umgebung integriert werden. Um Holzinstrumente in den Raum einzupassen, eignen sich Holztäfelungen und -verkleidungen. Das Instrument kann hier einfach als Mittelstück eingebaut werden.
Etwas fantasievoller ist es, wenn Instrumente mit Hohlkörpern, wie Gitarren oder Geigen als exquisite Blumentöpfe verwendet werden. Rankengewächse geben hier eine sehr schöne Füllung ab. Wer damit zu viel Aufwand hat, der kann auch kunstvolle Gestecke in die Instrumente einbringen.
Soll das Zimmer nach einem bestimmten Thema hin angepasst werden, dann wirken einige Instrumente dazu sehr passend und fügen sich ganz natürlich ein. In einem asiatisch anmutenden Raum machen sich z.B. Flöten die an der Wand hängen, sehr gut.

Dezember 18, 2012   1 Comment