Einrichtungsberatung und Raumgestaltung
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Wände streichen Teil 1 – ebnen und grundieren

Beim Wände Streichen gilt es, einiges zu beachten. Wer sich eine aufwändige Nachbearbeitung ersparen will, sollte insbesondere Zeit in die Vorbereitung investieren. Einen wichtigen Schritt stellt dabei das Ebnen und Grundieren der jeweiligen Fläche dar. Neulinge sollten diesbezüglich einen Einrichtungsberater kontaktieren.

Bild von: yellowj – Fotolia

Was ist beim Ebnen und Grundieren zu beachten?

Mit einer richtigen Grundierung bereitet man Wände effektiv auf deren Weiterbearbeitung vor. Bevor man sich jedoch an die Arbeit macht, sollte man einen Blick auf Material und Beschaffenheit des Untergrunds werfen. In der Regel kommen im Zuge der Wandgestaltung mehrere Grundierungen zum Einsatz. Bevor man sich für eines der Verfahren entscheidet, sollte man sich genau über den Nutzen der jeweiligen Anwendung informieren. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, auch hier einen Einrichtungsberater zu Rate zu ziehen. Eine Fachkraft kann einem nämlich nicht nur beim Ebnen und Grundieren, sondern auch bei der Auswahl der Wandfarbe zur Seite stehen. Mit den richtigen Tipps vermeidet man außerdem zeit- und kostenaufwändige Fehlgriffe.

Die verschiedenen Arten der Grundierung

Bei besonders angeschlagenen Untergründen greift der Fachmann gerne zur Putzgrundierung. Der Schwerpunkt wird hierbei auf die Feuchtigkeitsregulierung gelegt. Dies bewahrt den Putz später vor einer vorzeitigen Austrocknung, so dass keine Risse entstehen. Des Weiteren wird die Haftung des Untergrundes verbessert.
Großer Beliebtheit erfreut sich ebenfalls der Haftgrund. Jenes Verfahren kommt bei wenig saugfähigem Putz, wie beispielsweise Gussasphalt oder Beton, zur Anwendung. Jener Grund zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht in die Oberfläche des Untergrundes eindringt, wodurch eine längere Haltbarkeit sowie ein gleichmäßiges Aussehen erzielt werden. Des Öfteren wird jenes Verfahren auch vor dem Verfliesen angewendet.
Erwähnenswert ist außerdem die Tiefengrund LF. Hierbei kommt eine lösungsmittelfreie Dispersion, welche sich vor allem für Innenwände eignet, zum Einsatz. Durch dieses Mittel wird der Putz verfestigt und die Saugfähigkeit mineralischer Oberflächen verhindert.
In komplizierten Fällen, sollte man zu einer Grundierung gegen Schimmel greifen. Mit Hilfe dieses Vorganges bessert sich nicht nur die gegenwärtige Situation, sondern man beugt auch zukünftigem Schimmelbefall vor.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die einzelnen Arten der Grundierung zum Teil sehr unterschiedlich sind. Aus diesem Grund sollte man beim Ebnen und Grundieren nicht überstürzen – dies gilt insbesondere dann, wenn man dieses Vorhaben auf eigene Faust in Anspruch nehmen will.

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